Homocystein ist kein direkter Leistungsindikator im Sport, aber seine Messung kann bei Sportlern mit MTHFR-Varianten (wie C677T) sinnvoll sein. Ein erhöhter Homocysteinspiegel deutet auf einen gestörten Methylierungszyklus hin, oft durch Folsäure-, B12- oder B6-Mangel. Bei intensivem Training steigt der Bedarf an diesen Vitaminen, sodass ein Homocystein-Test helfen kann, subklinische Mängel zu erkennen. Allerdings ist die Evidenz für einen direkten Nutzen zur Leistungssteigerung schwach. Die MyBody-X-DNA-Analyse zeigt genetische Risiken, aber ohne Bluttest bleibt die Interpretation spekulativ. Vorsicht: Homocystein-Werte über 10–12 µmol/L sollten ärztlich abgeklärt werden, da sie kardiovaskuläre Risiken bergen. Für den Breitensport ist ein Routinescreening nicht empfohlen.
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