Triglyceride lassen sich primär durch Lebensstiländerungen senken. Die stärkste Evidenz besteht für eine Reduktion von zugesetztem Zucker und raffinierten Kohlenhydraten (Softdrinks, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte). Regelmäßige aerobe Bewegung (mind. 150 min/Woche) senkt Triglyceride um 20–30 %. Auch eine mediterrane Ernährung mit viel Omega-3 aus Fisch (z. B. Lachs, Makrele) oder Algenöl wirkt günstig. Alkohol sollte stark eingeschränkt werden, da er die Triglyceridproduktion in der Leber steigert. Bei stark erhöhten Werten (>5,6 mmol/l) ist ärztliche Abklärung nötig, da ein Risiko für Pankreatitis besteht. Medikamente wie Fibrate oder Omega-3-Fettsäuren in pharmazeutischer Dosis können verordnet werden. Gentests (z. B. auf APOA5, LPL) zeigen seltene genetische Risiken, haben aber im Alltag meist nur geringen Vorhersagewert. Die MyBody-X-Tests aus dem Kontext fokussieren auf Ernährung und Stoffwechsel, nicht auf kardiovaskuläre Risikogene. Daher ist eine evidenzbasierte Lebensstilberatung der DNA-Analyse vorzuziehen. Caveat: Keine Selbstmedikation bei stark erhöhten Werten.
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