Mythen vs Fakten: MY FOODBOOK und Sport. DNA-Tests wie MY FOODBOOK versprechen personalisierte Ernährungs- und Sportempfehlungen basierend auf Genvarianten. Fakt ist: Einige Marker sind wissenschaftlich gut belegt, z. B. Laktoseintoleranz (LCT/MCM6) oder Zöliakie-Risiko (HLA-DQ2/DQ8). Für sportliche Leistung, Fettstoffwechsel oder Muskelaufbau sind die Effekte einzelner SNPs (z. B. ADRB2, PPARG, FOXO3) jedoch meist winzig und durch Lebensstilfaktoren überlagert. Die Evidenz ist überwiegend moderat bis schwach, viele Behauptungen beruhen auf Marketing. Ein Test kann als Anstoß dienen, aber keine präzisen Trainings- oder Diätpläne ersetzen. Besonders bei Kindern ist Vorsicht geboten – genetische Vorhersagen für Sporttalent oder Körperfett sind nicht zuverlässig. Fazit: Nutzen Sie die Ergebnisse als grobe Orientierung, aber verlassen Sie sich auf bewährte Prinzipien wie ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und individuelle Anpassung. Lassen Sie sich von einem Arzt oder Sportwissenschaftler beraten, bevor Sie radikale Änderungen vornehmen.
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