Der Omega-3-Index (Anteil von EPA und DHA in Erythrozyten) wird mit der Schlafqualität in Verbindung gebracht. Studien deuten darauf hin, dass ein höherer Omega-3-Index mit weniger Schlafstörungen, längerer Schlafdauer und besserer Schlafeffizienz assoziiert ist. Mögliche Mechanismen umfassen die Regulation von Melatonin, entzündungshemmende Effekte und die Unterstützung der Serotonin-Signalübertragung. Allerdings basiert ein Großteil der Evidenz auf Beobachtungsstudien; randomisierte kontrollierte Studien zeigen gemischte Ergebnisse. Die klinische Relevanz ist noch nicht abschließend geklärt. Zudem ist der Omega-3-Index ein Biomarker, der durch Ernährung und Supplementierung beeinflusst werden kann, aber nicht als alleiniger Indikator für Schlafprobleme dienen sollte. Caveat: Individuelle Faktoren wie Stress, Schlafhygiene und andere Nährstoffe spielen eine wichtige Rolle. Eine Supplementierung sollte mit einem Arzt besprochen werden, insbesondere bei Blutverdünnung.
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