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Myths vs Facts: IgG und Langlebigkeit

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Myths vs Facts: IgG und Langlebigkeit

Mythos: IgG-Tests (z. B. auf Nahrungsmittel) seien ein Schlüssel zur Langlebigkeit, da sie ‚stille Entzündungen‘ aufdecken. Fakt: IgG-Antikörper sind normale Bestandteile des Immunsystems und zeigen meist nur an, dass der Körper mit einem Nahrungsmittel in Kontakt gekommen ist – nicht, dass eine Unverträglichkeit oder schädliche Entzündung vorliegt. Die wissenschaftliche Evidenz, dass eine IgG-basierte Diät die Lebenserwartung verlängert, fehlt. Langlebigkeit wird durch gesicherte Faktoren wie Kalorienrestriktion, Bewegung, Schlaf und genetische Veranlagung beeinflusst, nicht durch IgG-Werte. Einige Studien zeigen altersbedingte Veränderungen der IgG-Subklassen, aber das ist kein Marker für ‚Langlebigkeit‘. Verbrauchertests, die IgG als Indikator für ‚Anti-Aging‘ vermarkten, überschreiten die wissenschaftliche Basis. Konservative Medizin rät von IgG-Tests zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ab (z. B. EAACI, AAAAI).

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