FUT2 (Fucosyltransferase 2) bestimmt den Sekretor-Status: Sekretoren produzieren Blutgruppenantigene in Körperflüssigkeiten, Nicht-Sekretoren nicht. Dieser Status beeinflusst die Zusammensetzung des Darmmikrobioms, was wiederum den Östrogenstoffwechsel über den enterohepatischen Kreislauf moduliert. Nicht-Sekretoren haben eine geringere Östrogenrückresorption, was theoretisch den Zeitpunkt der Menopause oder die Symptomintensität beeinflussen könnte. Bisherige Studien zeigen jedoch nur mechanistische Zusammenhänge und schwache Assoziationen, z. B. zu Östrogen-abhängigen Erkrankungen. Es gibt keine robusten klinischen Daten, die einen direkten Effekt von FUT2-Varianten auf die Wechseljahre belegen. MyBody-X-Tests können FUT2-Varianten analysieren, aber die klinische Aussagekraft für die Menopause ist begrenzt. Die Evidenz ist überwiegend mechanistisch; eine Überinterpretation der Ergebnisse sollte vermieden werden. Ein Hormonstatus oder ärztliche Beratung sind für die Menopause-Begleitung wichtiger als ein einzelner Genmarker.
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