Als Biohacker suchst du vermutlich nach einem Allergietest, der dir präzise und eigenständig verwertbare Daten liefert. Die gängigsten Optionen sind: 1) Spezifisches IgE (Bluttest) – wird von Laboren wie IMD Berlin, Synlab oder Cerba angeboten, oft auf Überweisung oder als Selbstzahlerleistung (ca. 50–150 € pro Panel). 2) Haut-Prick-Tests – nur beim Allergologen durchführbar, aber sehr aussagekräftig für Typ-I-Allergien. 3) DTC-Kits (z. B. von myLAB, Everlywell) – messen oft IgG statt IgE, was für Nahrungsmittelunverträglichkeiten keine evidenzbasierte Relevanz hat. 4) DNA-Tests (z. B. auf Genvarianten wie HLA, IL-13) – sind nicht klinisch validiert und sagen nichts über aktuelle Allergien aus. Mein Rat: Starte mit einem spezifischen IgE-Panel (z. B. SX1 für Inhalationsallergene oder fx5 für Nahrungsmittel) über einen Arzt oder ein Direktlabor. Vermeide IgG-basierte „Allergietests“ aus dem Internet – sie sind Marketing, nicht Medizin. Die Evidenz für DTC-DNA-Allergietests ist unklar; sie liefern keine Handlungsanweisung.
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