Evidenz-Check: Menopause Check im Kontext von Müdigkeit
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TIKKI Wissensantwort
Der Menopause Check (z. B. AMH, FSH, Östradiol) wird häufig zur Einschätzung des Wechseljahr-Status genutzt. Im Kontext von Müdigkeit ist die Evidenz jedoch begrenzt: Müdigkeit in der Perimenopause kann durch Hormonschwankungen (v. a. Östrogenabfall) mitverursacht sein, aber auch durch Schilddrüsenfunktion, Eisenmangel, Schlafqualität oder Stress. Ein einzelner Hormon-Test liefert keine kausale Diagnose für Müdigkeit. Die klinische Leitlinie empfiehlt eine symptomorientierte Anamnese und ggf. Hormonbestimmung, jedoch nicht als alleinigen Müdigkeits-Check. Consumer-Tests überschätzen oft die Aussagekraft. Evidenz: practice (klinischer Standard, aber nicht spezifisch für Müdigkeit validiert). Caveat: Müdigkeit ist multifaktoriell; ein Menopause-Check ersetzt keine ärztliche Abklärung.
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