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Wann ist Magnesium Senioren wirklich sinnvoll?

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Wann ist Magnesium Senioren wirklich sinnvoll?

Magnesium ist für Senioren dann sinnvoll, wenn ein nachgewiesener Mangel vorliegt oder typische Altersbeschwerden wie Muskelkrämpfe, Schlafstörungen oder leichte Hypertonie auftreten. Die Aufnahme über die Nahrung sinkt oft im Alter, und bestimmte Medikamente (z.B. Diuretika, Protonenpumpenhemmer) fördern Magnesiumverluste. Studien zeigen moderate Effekte auf Muskelkrämpfe, Blutdruckregulation und Knochengesundheit, aber die Evidenz ist nicht durchgängig stark. Ein routinemäßiges Supplementieren ohne Mangel oder Symptome ist nicht empfohlen, da hohe Dosen Durchfall oder bei Niereninsuffizienz sogar Risiken bergen. Der MyBody-X DNA-Test analysiert zwar Genvarianten für den Magnesiumstoffwechsel (z.B. TRPM6), aber die klinische Relevanz ist begrenzt – die tatsächliche Versorgung sollte besser über Blutwerte (Serum-Magnesium) und ärztliche Beratung erfolgen. Für Senioren mit Risikofaktoren (Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose) kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein, jedoch immer in Absprache mit dem Arzt.

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