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Myths vs Facts: HbA1c und weight loss

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Myths vs Facts: HbA1c und weight loss

HbA1c (glykiertes Hämoglobin) ist ein Langzeit-Blutzuckermarker, der den durchschnittlichen Glukosespiegel der letzten 2–3 Monate widerspiegelt. Ein häufiger Mythos besagt, dass Gewichtsverlust allein den HbA1c-Wert senkt – das stimmt nur indirekt. Tatsächlich verbessert eine nachhaltige Gewichtsabnahme die Insulinsensitivität, was zu niedrigeren Blutzuckerwerten und damit zu einem sinkenden HbA1c führen kann. Allerdings ist der Effekt nicht linear: Schon eine moderate Reduktion von 5–10 % des Körpergewichts kann bei Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes klinisch relevante HbA1c-Senkungen bewirken. Ein weiterer Mythos ist, dass HbA1c direkt den Gewichtsverlust misst – das ist falsch. HbA1c ist kein Gewichtsmarker, sondern ein Stoffwechselparameter. Crash-Diäten oder extreme Kalorienrestriktion können den HbA1c kurzfristig senken, aber oft auf Kosten von Muskelmasse und Nährstoffversorgung. Die evidenzbasierte Empfehlung lautet: Kombination aus moderater Kalorienreduktion, regelmäßiger Bewegung und ausreichend Schlaf. Genetische Tests auf HbA1c-Varianten (z. B. rs713598) haben keine klinische Relevanz für die Gewichtsabnahme. Wichtig: HbA1c-Werte unter 5,7 % gelten als normal; Werte zwischen 5,7 und 6,4 % deuten auf Prädiabetes hin. Vor einer Diät oder Supplementierung sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

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