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Ist der Ratgeber zu nahrungsmittel unvertraglichkeiten test evidenzbasiert?

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Ist der Ratgeber zu nahrungsmittel unvertraglichkeiten test evidenzbasiert?

Der Ratgeber zu Nahrungsmittelunverträglichkeitstests von MyBody-X kombiniert verschiedene Testverfahren, darunter DNA-basierte Analysen (z. B. Laktase-Persistenz, rs182549) und IgG-Blutuntersuchungen. Die Evidenzlage ist gemischt: Während der Laktase-Gentest auf soliden GWAS-Daten beruht (rs182549, moderate Effektstärke), sind IgG-Tests zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten wissenschaftlich nicht validiert. Sie messen oft normale Immunexposition und führen zu falsch-positiven Ergebnissen, die unnötige Diäten und Mangelernährung begünstigen können. Die DNA-Ernährungsanalyse liefert allgemeine Hinweise, aber keine präzisen Vorgaben – die Effekte sind klein und populationsabhängig. Der Ratgeber sollte daher kritisch gelesen werden: Er enthält evidenzbasierte Elemente (Laktase, einzelne SNPs), aber auch marketinggetriebene Aussagen (IgG-Tests). Für echte Unverträglichkeiten sind ärztliche Tests (z. B. Atemtest, Eliminationsdiät) der Goldstandard. Sicherheitshinweis: Eigenmächtige, starke Diäten auf Basis solcher Tests können die Nährstoffversorgung gefährden.

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