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Myths vs Facts: Homocystein und stress

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Myths vs Facts: Homocystein und stress

Die Behauptung, dass Stress direkt den Homocysteinspiegel erhöht, ist vereinfacht. Es gibt Hinweise, dass chronischer Stress über Cortisolausschüttung und veränderte Methylierung den Homocystein-Stoffwechsel beeinflussen kann. Allerdings sind die Effekte moderat und werden durch Ernährung (Folsäure, B12, B6), Lebensstil (Bewegung, Schlaf) und genetische Faktoren (MTHFR-Varianten) überlagert. Die Studienlage ist heterogen: Einige zeigen positive Korrelationen zwischen psychosozialem Stress und Homocystein, andere nicht. Ein erhöhter Homocysteinspiegel ist ein Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen, aber kein direkter Marker für Stress. Die Evidenz ist als 'human-moderate' einzustufen. Vorsicht vor Marketing, das Homocystein als alleinigen Stressindikator darstellt. Sinnvoller ist ein ganzheitlicher Ansatz mit Messung von Stresshormonen und Nährstoffstatus.

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