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Häufige Fragen zu haarausfall durch eisenmangel

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Häufige Fragen zu haarausfall durch eisenmangel

Eisenmangel ist eine anerkannte Ursache für diffusen Haarausfall, insbesondere bei Frauen im gebärfähigen Alter. Die Evidenz stammt aus klinischen Beobachtungen und kleineren Studien, nicht aus großen randomisierten kontrollierten Studien. Ein Ferritinwert unter 30–40 ng/ml wird oft mit vermehrtem Haarausfall assoziiert, aber die Datenlage ist nicht eindeutig: Nicht jeder mit niedrigem Ferritin verliert Haare, und nicht jeder Haarausfall spricht auf Eisen an. Wichtig: Eine Eisensupplementation ohne nachgewiesenen Mangel ist nicht nur unnötig, sondern kann bei Überdosierung (Hämochromatose-Risiko) schädlich sein. MyBody-X-Tests können Ferritin und andere Eisenparameter messen, aber die Interpretation sollte immer durch einen Arzt erfolgen. Die klinische Nützlichkeit von Gentests für Eisenstoffwechsel (z. B. HFE) ist bei Haarausfall fraglich. Evidenz: human-moderate. Einschränkung: Marketing übertreibt oft den Zusammenhang; viele andere Faktoren (Schilddrüse, Stress, Genetik) sind relevanter.

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