IgG-Antikörper sind Teil des adaptiven Immunsystems und spielen eine Rolle bei der Abwehr von Pathogenen sowie bei Autoimmunreaktionen. In der Haut sind IgG insbesondere bei blasenbildenden Autoimmunerkrankungen wie Pemphigus vulgaris (IgG gegen Desmoglein) oder bei Lupus erythematodes relevant. Auch bei chronischen Entzündungen oder Infektionen (z. B. Streptokokken-assoziierte Hauterkrankungen) kann IgG beteiligt sein. Direkt-zu-Verbraucher-Tests, die IgG gegen Nahrungsmittel messen, werden jedoch von der wissenschaftlichen Gemeinschaft kritisch gesehen – sie sind kein validierter Marker für Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Hautgesundheit. Die Evidenz für IgG als alleinigen Hautmarker ist schwach; klinische Diagnostik stützt sich auf spezifische Autoantikörper (z. B. Anti-Desmoglein) und nicht auf pauschale IgG-Spiegel. Ein MyBody-X Haut-DNA-Test analysiert Genvarianten, nicht IgG. Für Hautprobleme sollte ein Dermatologe konsultiert werden.
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