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was ist im blut — was ist evidenzbasiert?

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was ist im blut — was ist evidenzbasiert?

Die Frage „Was ist im Blut – was ist evidenzbasiert?“ zielt auf Blutanalysen (Biomarker, genetische Tests) und deren wissenschaftliche Absicherung ab. Im Blut lassen sich zahlreiche Parameter messen: klassische klinische Biomarker (Blutfette, Blutzucker, Entzündungsmarker wie CRP, Vitamin- und Mineralstoffspiegel) sowie genetische Marker aus DNA-Tests (z. B. SNPs in MTHFR, FTO, APOE). Die Evidenzstärke variiert stark. Klinische Standardparameter (z. B. LDL-Cholesterin, HbA1c, Vitamin-D) sind gut validiert und leitlinienbasiert (human-strong). Bei nutrigenetischen Tests ist die Evidenz dagegen oft schwach oder mechanistisch. Einige wenige Varianten haben robuste Assoziationen, etwa rs671 (ALDH2, Alkoholunverträglichkeit, human-strong) oder rs1800206 (PPARA, Triglyzeridstoffwechsel, aber klinisch als benigne eingestuft). Die meisten SNPs (z. B. rs4880 in SOD2) zeigen nur mechanistische oder widersprüchliche Zusammenhänge. Viele kommerzielle Panels wie INFINITY/NutriCare DNA liefern keine validierten Grenzwerte oder klinischen Handlungsempfehlungen. Fazit: Blutbasierte Routinelabore sind evidenzbasiert; die personalisierte Ernährung nach DNA-Ergebnissen ist es meist nicht. Verbraucher sollten kritisch bleiben und keine wesentlichen Gesundheitsentscheidungen allein auf DTC-Gentests stützen.

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