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Was sagen Studien zu Cortisol Labor?

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Was sagen Studien zu Cortisol Labor?

Cortisol-Labortests (Blut, Speichel, Urin) werden häufig zur Beurteilung von Stressbelastung, Nebennierenfunktion oder zirkadianem Rhythmus eingesetzt. Studien belegen, dass Cortisol starken tageszeitlichen Schwankungen unterliegt (morgens hoch, abends niedrig) und durch akuten Stress, Schlafmangel oder Ernährung beeinflusst wird. Ein einzelner Messwert ist daher wenig aussagekräftig – empfohlen werden Tagesprofile (z. B. 4–5 Speichelproben). Für Verbrauchertests (z. B. per Trockenblut oder Speichel) ist die Evidenzlage moderat: Sie können grobe Auffälligkeiten zeigen, aber keine klinische Diagnose ersetzen. Viele Studien warnen vor Überinterpretation, da intraindividuelle Variabilität und Labormethoden die Ergebnisse verfälschen können. Bei chronischem Stress oder Verdacht auf Nebenniereninsuffizienz ist ärztliche Abklärung mit standardisierten Verfahren (z. B. ACTH-Test) notwendig. Caveat: DTC-Cortisoltests ohne ärztliche Begleitung sind oft irreführend.

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