Ein Nährstoffcheck kann bei Sport helfen, wenn tatsächlich ein Mangel vorliegt, der die Leistungsfähigkeit oder Regeneration beeinträchtigt. Studien zeigen, dass z. B. Vitamin-D-, Eisen- oder Magnesiummangel die Ausdauer und Muskelkraft reduzieren können. Allerdings ist die Evidenz für routinemäßige Checks bei asymptomatischen Sportlern schwach – viele ‚optimierte‘ Werte beruhen auf kleinen Effekten oder Marketing. Ein Bluttest (z. B. MyBody-X Nährstoffmangeltest) kann objektive Daten liefern, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung. Wichtig: Supplemente ohne nachgewiesenen Mangel bringen oft keinen Vorteil und können sogar riskant sein (z. B. Eisenüberladung). Für Freizeitsportler reicht meist eine ausgewogene Ernährung; bei Leistungssportlern kann ein gezielter Check sinnvoll sein, um Defizite zu identifizieren. Die Grenzen liegen in der Interpretation: Einzelwerte schwanken tagesabhängig, und genetische Faktoren (wie APOA2 oder GCKR) haben nur kleinen Einfluss. Fazit: Nährstoffcheck ist ein Werkzeug, kein Wundermittel – evidenzbasiert einsetzen.
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