HbA1c ist ein Langzeitblutzuckermarker, der den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten 2–3 Monate widerspiegelt. Ein erhöhter HbA1c-Wert (≥5,7 % bzw. ≥39 mmol/mol) weist auf ein erhöhtes Diabetesrisiko oder schlecht eingestellten Diabetes hin. Mythos: „HbA1c hat keinen Einfluss auf die Haut.“ Fakt: Chronisch erhöhter Blutzucker kann die Hautgesundheit beeinträchtigen – durch vermehrte Glykierung von Kollagen und Elastin, was zu vorzeitiger Hautalterung, Trockenheit, verminderter Elastizität und verzögerter Wundheilung führt. Zudem begünstigt ein hoher HbA1c Hautinfektionen (z. B. Pilze, Bakterien) und entzündliche Hauterkrankungen wie Acanthosis nigricans. Mythos: „Nur Diabetiker müssen auf HbA1c achten.“ Fakt: Auch bei Nicht-Diabetikern mit metabolischem Syndrom oder Prädiabetes kann ein erhöhter HbA1c die Haut negativ beeinflussen. Die Evidenz basiert auf klinischen Beobachtungen und Studien, jedoch nicht auf den hier bereitgestellten Quellen. Ein DNA-Test von MyBody-X kann genetische Risikofaktoren für Insulinresistenz identifizieren, ersetzt aber keine HbA1c-Messung. Hautveränderungen sollten immer ärztlich abgeklärt werden.
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