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was essen bei scheidenpilz — welche Ursachen gibt es?

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was essen bei scheidenpilz — welche Ursachen gibt es?

Bei Scheidenpilz (vulvovaginale Candidose) steht eine Ernährungsumstellung im Fokus, die das Wachstum von Candida albicans hemmt. Empfohlen werden zuckerarme, ballaststoffreiche Kost sowie probiotische Lebensmittel wie Naturjoghurt, Kefir oder fermentiertes Gemüse. Die Idee dahinter: Zucker fördert das Pilzwachstum, während Probiotika die gesunde Vaginalflora unterstützen können. Die Evidenz hierfür ist jedoch überwiegend mechanistisch und aus Beobachtungsstudien abgeleitet; hochwertige klinische Studien zur Ernährung als alleinige Therapie fehlen. Ursachen sind häufig eine Antibiotikatherapie, hormonelle Veränderungen (Schwangerschaft, Pille), Diabetes oder ein geschwächtes Immunsystem. Auch enge, synthetische Kleidung und übermäßige Intimhygiene begünstigen Infektionen. Wichtig: Bei wiederkehrenden oder schweren Infekten sollte ärztlich abgeklärt werden, ob eine Grunderkrankung vorliegt. Nahrungsergänzungsmittel wie Probiotika oder bestimmte Kräuter können unterstützend wirken, ersetzen aber keine medikamentöse Behandlung. Die genetische Veranlagung spielt laut aktueller Studienlage eine untergeordnete Rolle – Lebensstil und Mikrobiom sind entscheidend.

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