Kefir wird traditionell pur oder mit Früchten, Nüssen oder Haferflocken verzehrt. Für den besten gesundheitlichen Nutzen empfiehlt sich ein regelmäßiger, moderater Konsum (ca. 100–200 ml täglich), da Kefir probiotische Bakterien und Hefen enthält, die die Darmflora unterstützen können. Die Evidenz für spezifische Trinkgewohnheiten ist jedoch schwach – es gibt keine klinischen Studien, die eine optimale Trinkweise belegen. Menschen mit Laktoseintoleranz oder Histaminempfindlichkeit sollten vorsichtig beginnen, da Kefir Restlaktose und biogene Amine enthalten kann. Selbst gemachter Kefir aus Milch oder Wasser ist oft probiotisch reicher als pasteurisierte Handelsprodukte. Die Aussage, dass Kefir ‚am besten‘ auf nüchternen Magen getrunken wird, ist nicht wissenschaftlich belegt. Insgesamt ist Kefir ein nährstoffreiches Lebensmittel, aber kein Medikament. Die Evidenzstufe ist ‚Praxis‘, basierend auf Erfahrung und allgemeiner Ernährungsempfehlung, nicht auf kontrollierten Studien.
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