Die Kosten für eine Vitamin-D-Abklärung (25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel) variieren je nach Testart und Anbieter. In Deutschland übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten nur bei medizinischer Indikation (z. B. Osteoporose-Verdacht, Malabsorption, chronische Nierenerkrankung). Ohne Indikation zahlen Patienten selbst: ca. 20–35 € für den Laborbluttest beim Hausarzt (IGeL-Leistung). Direkt-to-Consumer-Tests (z. B. per Fingerstich) kosten 30–60 €, oft inkl. Analyse und Bericht. Wichtig: Ein Vitamin-D-Test ist bei gesunden, nicht-risikogefährdeten Personen umstritten – die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt keine generelle Messung. Die Evidenz für Nutzen einer Supplementierung bei niedrigen Werten ohne Mangel ist schwach. Die Abklärung sollte immer ärztlich begleitet sein, da Überinterpretation und Selbstmedikation Risiken bergen (z. B. Hyperkalzämie).
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