Die Frage, ob tTG-IgA (Gewebstransglutaminase-IgA) bei Schlafproblemen sinnvoll ist, erfordert eine differenzierte Betrachtung. tTG-IgA ist ein etablierter Biomarker für die Diagnose der Zöliakie, einer Autoimmunerkrankung, die durch Gluten ausgelöst wird. Es gibt Hinweise, dass eine unerkannte Zöliakie zu Schlafstörungen beitragen kann – etwa durch Nährstoffmängel (Eisen, Vitamin D), chronische Entzündungen oder Begleiterkrankungen wie das Restless-Legs-Syndrom. Allerdings ist tTG-IgA kein direkter Schlafmarker. Der Test ist nur dann sinnvoll, wenn zusätzlich Symptome einer Zöliakie vorliegen (z. B. Durchfall, Blähungen, Müdigkeit) oder ein erhöhtes Risiko besteht (z. B. Familienanamnese, andere Autoimmunerkrankungen). Ohne klinischen Verdacht ist ein Screening auf Zöliakie bei Schlafproblemen nicht evidenzbasiert. Die vorliegenden Kontextquellen thematisieren weder tTG-IgA noch Schlaf direkt; sie betonen die begrenzte Validität von IgG-Nahrungsmittelpanels und die Unsicherheit von DNA-Tests auf Glutensensitivität. Daher ist die Evidenz für den Nutzen von tTG-IgA bei Schlaf als ‚mixed‘ einzustufen: stark für Zöliakiediagnose, aber schwach für den spezifischen Einsatz bei Schlafbeschwerden. Eine ärztliche Abklärung ist vor einem Test ratsam.
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