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Ist Nährstoffcheck bei Wechseljahre sinnvoll?

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Ist Nährstoffcheck bei Wechseljahre sinnvoll?

Ein Nährstoffcheck in den Wechseljahren kann sinnvoll sein, aber die Evidenz ist moderat und stark vom individuellen Risikoprofil abhängig. In den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt, was den Bedarf an bestimmten Nährstoffen wie Calcium, Vitamin D, Magnesium, Vitamin B12 und Eisen beeinflussen kann. Ein Bluttest (z. B. MyBody-X Nährstofftest) kann tatsächliche Mängel aufdecken, die zu Symptomen wie Müdigkeit, Knochenschwund oder Stimmungsschwankungen beitragen. Allerdings ist ein routinemäßiges Screening ohne spezifische Symptome oder Risikofaktoren (z. B. Osteoporose in der Familie) nicht durch starke klinische Studien gestützt. DNA-basierte Nährstofftests für die Menopause haben noch schwächere Evidenz, da die Gen-Umwelt-Interaktion komplex ist. Der Nutzen liegt vor allem in der gezielten Supplementierung nach ärztlicher Rücksprache. Caveat: Keine Selbstdiagnose; ein Nährstoffcheck ersetzt keine ärztliche Hormonabklärung. Evidenz: human-moderate (Beobachtungsstudien, Praxisleitlinien).

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