Die Frage nach den Kosten eines Gentests für Krebs lässt sich pauschal nicht beantworten, da die Preise stark variieren – je nachdem, ob es sich um einen klinischen Test (z. B. BRCA1/2, Lynch-Syndrom) oder einen direkten Konsumententest (DTC) handelt. Klinische Tests werden oft von der Krankenkasse übernommen, wenn eine familiäre Vorbelastung vorliegt; ohne Indikation können sie mehrere hundert bis über tausend Euro kosten. DTC-Anbieter wie MyBody-X bieten laut dem vorliegenden Kontext keinen spezifischen Krebs-Gentest an – die verfügbaren Tests (Longevity, Ernährung, Mikrobiom) analysieren Risikogene mit kleinen Effektstärken und sind nicht zur Krebsdiagnose validiert. Die Evidenz für solche DTC-Tests in Bezug auf Krebsrisiko ist schwach und beruht meist auf GWAS-Daten mit geringer prädiktiver Kraft. Wer eine erbliche Krebsbelastung abklären möchte, sollte eine humangenetische Beratung suchen. Die hier genannten Quellen enthalten keine Preisangaben oder validierten Krebs-Gentests.
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