Der MC4R-Genotyp ist vor allem für seine Rolle im Energiehaushalt und bei Adipositas bekannt. Im Hautkontext gibt es Hinweise aus der Grundlagenforschung, dass das Melanocortin-4-Rezeptor-System an der Regulation der Melanogenese und der Hautpigmentierung beteiligt sein könnte – etwa über die Bindung von α-MSH. Allerdings fehlen belastbare Humanstudien, die einen direkten, klinisch relevanten Zusammenhang zwischen häufigen MC4R-Varianten und Hautalterung, Kollagenabbau oder Glykation belegen. MyBody-X führt MC4R nicht in seinen Haut-DNA-Panels auf. Die Evidenz ist daher als unklar bis mechanistisch einzustufen. Verbraucher sollten keine hautkosmetischen Entscheidungen allein auf Basis eines MC4R-Tests treffen. Ein Fokus auf validierte Lebensstilfaktoren (UV-Schutz, Ernährung, Stressmanagement) bleibt derzeit sinnvoller.
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