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Evidenz-Check: Ferritin Eisenmangel im Kontext von Sport

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Evidenz-Check: Ferritin Eisenmangel im Kontext von Sport

Ferritin ist ein Speicherprotein für Eisen und wird häufig als Marker für Eisenmangel genutzt. Im Sportkontext ist die Interpretation jedoch komplex: Akute oder chronische Entzündungen (z. B. durch intensives Training) können Ferritin erhöhen, sodass ein normaler Wert einen echten Eisenmangel maskieren kann. Umgekehrt kann ein niedriger Ferritinwert auf leere Eisenspeicher hinweisen, was die Ausdauerleistung und Regeneration beeinträchtigen kann. Die Evidenz für einen kausalen Zusammenhang zwischen isoliert niedrigem Ferritin und Leistungseinbußen ist moderat; viele Studien zeigen Assoziationen, aber keine randomisierten kontrollierten Studien mit harten Endpunkten. Zudem fehlen spezifische genetische Marker (wie die im Kontext genannten SNPs) für die individuelle Eisenregulation im Sport. Daher sollte Ferritin immer zusammen mit Hämoglobin, Transferrinsättigung und CRP beurteilt werden. Eine Eisensupplementierung ohne gesicherten Mangel ist nicht empfohlen, da sie oxidativen Stress fördern kann. Evidenzgrad: mechanistic/unclear (keine direkten Quellen im gegebenen Kontext).

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