Ferritin ist ein Speicherprotein für Eisen und ein wichtiger Biomarker für die Eisenversorgung des Körpers. Ein zu niedriger Ferritinspiegel (Eisenmangel) kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, da Eisen für die Eizellreifung, den Eisprung und die Spermienqualität benötigt wird. Ein zu hoher Ferritinwert (Eisenüberladung, z. B. bei Hämochromatose) kann ebenfalls die Fortpflanzungsfunktion stören. Die Evidenz basiert auf klinischen Beobachtungen und mechanistischen Studien, jedoch nicht auf großen randomisierten Studien. Ein optimaler Ferritinbereich (meist 30–150 ng/ml) wird empfohlen, aber individuelle Faktoren wie Entzündungen (Ferritin als Akut-Phase-Protein) müssen berücksichtigt werden. Caveat: Ferritin allein ist kein Fruchtbarkeitstest; eine umfassende Abklärung durch Fachpersonal ist notwendig.
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