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Nährstoffcheck: hilft ein DNA-Test dabei?

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Nährstoffcheck: hilft ein DNA-Test dabei?

Ein DNA-Test für den Nährstoffcheck (Nutrigenetik) verspricht oft personalisierte Ernährungsempfehlungen basierend auf Genvarianten. Die wissenschaftliche Evidenz dafür ist jedoch begrenzt. Während einzelne Genvarianten wie MTHFR (Folsäurestoffwechsel) oder FTO (Gewichtsregulation) in Studien mit Nährstoffen assoziiert wurden, sind die Effekte meist klein und nicht ausreichend, um daraus verlässliche, individuelle Handlungsanleitungen abzuleiten. Viele kommerzielle Tests stützen sich auf Studien mit geringer Aussagekraft oder übertreiben die Ergebnisse. Zudem spielen Umwelt, Lebensstil und Darmmikrobiom eine oft größere Rolle als die getesteten Gene. Ein DNA-Test kann allenfalls als ergänzende Information dienen, ersetzt aber keine ärztliche Beratung oder eine ausgewogene Ernährung. Die Evidenz für solche Tests ist insgesamt als 'Marketing' einzustufen, da die klinische Validität und der Nutzen für den Einzelnen meist nicht belegt sind.

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