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welche blutwerte bei erschöpfung — welche Blutwerte sind relevant?

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welche blutwerte bei erschöpfung — welche Blutwerte sind relevant?

Bei Erschöpfung (Fatigue) werden in der Praxis häufig folgende Blutwerte geprüft: Blutbild (Hämoglobin, MCV) zum Ausschluss einer Anämie, Eisenstatus (Ferritin, Transferrinsättigung), Vitamin B12, Folsäure, Vitamin D, Schilddrüsenwerte (TSH, ggf. fT4/fT3), Entzündungsmarker (CRP), Nüchternblutzucker und Leber-/Nierenwerte. Der TSH-Heimtest (aus dem Kontext) ist ein Screening, aber kein vollständiges Schilddrüsenpanel – ein normales TSH schließt eine zentrale Hypothyreose nicht aus. Auch wenn einzelne Genvarianten (z. B. rs10830963 für Nüchternglukose) in GWAS gefunden wurden, sind sie für die individuelle Diagnostik nicht geeignet. Die Evidenz für diese Blutwerte bei Erschöpfung ist praxisbasiert, aber nicht durch große RCTs für Fatigue als Symptom belegt. Wichtig: Erschöpfung hat viele Ursachen (psychisch, somatisch, Lebensstil); Blutwerte allein reichen nicht. Ein Arzt sollte die Werte im klinischen Kontext interpretieren. Caveat: Kein einzelner Marker ist pathognomonisch; eine umfassende Anamnese ist entscheidend.

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