Die Kosten für einen Magnesiumtest beim Arzt hängen stark vom Land, der Versicherungsart und dem Grund der Untersuchung ab. In Deutschland ist der Serum-Magnesiumspiegel (Bluttest) als Kassenleistung nur bei begründetem Verdacht auf einen Mangel oder eine Überversorgung (z.B. bei Niereninsuffizienz, bestimmten Medikamenten oder Symptomen wie Muskelkrämpfen) erstattungsfähig. Ohne medizinische Indikation wird er als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) abgerechnet; die Kosten liegen meist zwischen 20 und 50 Euro. Ein 24-Stunden-Sammelurin oder ein Magnesium-Retentionstest sind aufwändiger und teurer (ca. 50–100 Euro). Viele Direktlabore oder Online-Anbieter (auch MyBody-X) bieten Magnesiumtests als Selbstzahler-Leistung an – hier sind die Preise oft niedriger, aber die Interpretation sollte ärztlich erfolgen. Wichtig: Ein normaler Serumwert schließt einen zellulären Mangel nicht aus. Die Evidenz für einen Routinetest bei Gesunden ist gering. Die Angaben basieren auf allgemeiner Praxiserfahrung, nicht auf einer spezifischen Studie.
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