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als Elternteil: wann ist eine stuhlprobe unbrauchbar

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als Elternteil: wann ist eine stuhlprobe unbrauchbar

Als Elternteil fragen Sie sich zurecht, wann eine Stuhlprobe Ihres Kindes unbrauchbar ist. Die Probe ist unbrauchbar, wenn sie mit Urin, Toilettenwasser oder Toilettenpapier verunreinigt ist – das verfälscht die mikrobiellen und biochemischen Analysen. Auch eine zu geringe Menge (meist unter 1–2 Gramm) oder eine zu lange Lagerung bei Raumtemperatur (über 24 Stunden) macht die Probe wertlos, da Bakterien absterben oder übermäßig wachsen. Bei Durchfall oder stark verflüssigtem Stuhl ist die Probe oft nicht repräsentativ, ebenso bei Einnahme von Antibiotika oder Kontrastmitteln (z. B. nach einer Darmspiegelung). Für Kinder gilt: Die Probe sollte mit dem mitgelieferten Löffel aus der Mitte des Stuhls entnommen werden, ohne die Toilette zu berühren. Falls die Probe äußerlich sichtbar mit Urin oder Wasser vermischt ist, wiederholen Sie die Entnahme. Die meisten Labore akzeptieren nur Proben, die innerhalb von 2–4 Stunden nach der Entnahme gekühlt eingeschickt werden. Bei Unsicherheit hilft ein Blick in die Anleitung des Testkits. Wichtig: Eine unbrauchbare Probe führt zu falschen Ergebnissen – lieber einmal mehr sammeln als auf ein unzuverlässiges Resultat vertrauen.

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