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Was muss ich über Magnesium Senioren wissen?

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Was muss ich über Magnesium Senioren wissen?

Magnesium ist ein essenzielles Mineral, das für zahlreiche Körperfunktionen wichtig ist – besonders im Alter. Senioren haben oft ein erhöhtes Risiko für einen Magnesiummangel, bedingt durch nachlassende Nierenfunktion, verringerte Aufnahme im Darm, Wechselwirkungen mit Medikamenten (z. B. Diuretika, Protonenpumpenhemmer) und eine oft magnesiumärmere Ernährung. Ein Mangel kann sich durch Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen oder erhöhten Blutdruck äußern. Studien deuten darauf hin, dass eine ausreichende Magnesiumzufuhr das Risiko für Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und kardiovaskuläre Ereignisse senken kann. Jedoch ist die Evidenz für eine generelle Supplementierung bei gesunden Senioren ohne Mangel nicht eindeutig – viele Studien zeigen nur moderate Effekte. Eine Blutuntersuchung (Magnesium im Serum) kann helfen, einen Mangel zu erkennen, ist aber nicht immer aussagekräftig, da der Körper Magnesium in Knochen und Zellen speichert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Senioren 300–350 mg Magnesium pro Tag, vorzugsweise über die Nahrung (Vollkorn, Nüsse, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse). Nahrungsergänzungsmittel sollten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden, da eine Überdosierung (v. a. bei Niereninsuffizienz) Durchfall, Übelkeit und Herzrhythmusstörungen auslösen kann. Zusammengefasst: Magnesium ist für Senioren wichtig, aber kein Allheilmittel. Eine ausgewogene Ernährung und ärztliche Beratung stehen an erster Stelle.

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