Bei MY FOODBOOK und ähnlichen Tests zur Darmgesundheit solltest du Folgendes beachten: Die Messung des Mikrobioms (z. B. Bifidobakterien, Laktobazillen) liefert eine Momentaufnahme der relativen Häufigkeit, aber keine klinische Diagnose. Die Evidenz für direkte kausale Effekte einzelner Bakterien auf die Gesundheit ist schwach – meist handelt es sich um Beobachtungsstudien. Du kannst die Werte durch ballaststoffreiche Ernährung und fermentierte Lebensmittel beeinflussen, aber die individuelle Variabilität ist hoch. DNA-Tests auf Gene wie NFE2L2 oder IL-6 haben meist kleine Effektstärken und sind nicht für die Steuerung der täglichen Ernährung gedacht. Achte darauf, dass solche Tests keine medizinische Beratung ersetzen. Marketingversprechen wie „personalisiertes Superfood“ sind oft übertrieben. Sicherheitshinweis: Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme vorher einen Arzt konsultieren.
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