Ist der Ratgeber zu ernaehrung schilddruesenunterfunktion tipps evidenzbasiert?
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TIKKI Wissensantwort
Die Frage nach der Evidenzbasierung eines Ratgebers zu Ernährung bei Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) lässt sich ohne Kenntnis des konkreten Inhalts nicht abschließend beurteilen. Allgemein gilt: Eine ausreichende Jod- und Selenversorgung ist für die Schilddrüsenfunktion wichtig, aber bei Autoimmunthyreoiditis (Hashimoto) kann eine hohe Jodzufuhr sogar schädlich sein. Selen (55–70 µg/Tag) kann die Antikörper-Titer senken, wie Meta-Analysen zeigen. Vitamin D, Zink und Eisen sind ebenfalls relevant. Allerdings: Viele Online-Ratgeber übertreiben oder empfehlen teure Supplemente ohne Beleg. MyBody-X selbst gibt an, keine medizinischen Versprechen zu machen. Ohne Zugriff auf den genauen Ratgeber bleibt die Evidenz unklar. Vorsicht ist geboten: Keine krassen Diäten ohne ärztliche Begleitung, keine Selbstmedikation mit Jod oder Selen. Ein Bluttest auf TSH, fT3, fT4, Selen und Vitamin D ist sinnvoller als pauschale Tipps.
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