Das FUT2-Gen (Fucosyltransferase 2) bestimmt den Sekretor-Status: Träger der aktiven Variante (z. B. rs601338 G/G) exprimieren ABO-Blutgruppenantigene in Körperflüssigkeiten, Nicht-Sekretoren (A/A) nicht. Dies beeinflusst die Darmmikrobiota-Zusammensetzung und die Anfälligkeit für Noroviren, Rotaviren und bestimmte Bakterien. Zudem ist FUT2 über GWAS mit Vitamin-B12-Spiegeln assoziiert – Nicht-Sekretoren haben tendenziell niedrigere B12-Werte. Allerdings ist die klinische Relevanz für die individuelle Darmgesundheit begrenzt: Die Variante allein rechtfertigt keine spezifische Ernährungsumstellung. Ein Bluttest auf B12 oder eine Stuhlanalyse sind aussagekräftiger. Evidenz: Die Assoziationen sind human-moderat bis stark, aber die direkte Handlungsempfehlung bleibt schwach. Caveat: Keine validierten Gen-Ernährungs-Interaktionen für FUT2 im Alltag. Quellen: Keine spezifischen PMIDs im gegebenen Kontext.
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