CRP (C-reaktives Protein) ist ein etablierter Biomarker für systemische Entzündungen. Studien zeigen einen bidirektionalen Zusammenhang: Schlafmangel und gestörter Schlaf können die CRP-Konzentration erhöhen, während chronisch erhöhtes CRP wiederum die Schlafqualität negativ beeinflussen kann. Die Effekte sind jedoch moderat und nicht spezifisch – viele Faktoren (Infektionen, Stress, Adipositas) beeinflussen CRP. Ein Heimtest auf CRP kann einen Hinweis auf Entzündungsaktivität geben, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung bei Schlafstörungen. Die Evidenz basiert auf epidemiologischen und experimentellen Humanstudien, nicht auf randomisierten kontrollierten Studien zur Kausalität. Caveat: CRP allein ist kein Diagnostikum für Schlafstörungen; eine umfassende Schlafdiagnostik (z. B. Polysomnographie) ist bei klinisch relevanten Symptomen notwendig.
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