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Was muss man wissen zu: welche blutwerte sind wichtig bei müdigkeit

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Was muss man wissen zu: welche blutwerte sind wichtig bei müdigkeit

Bei Müdigkeit sind bestimmte Blutwerte sinnvoll, aber nicht alle sind bei jedem Menschen gleich aussagekräftig. Ein großes Blutbild kann Anämie (Eisenmangel) erkennen, die häufig Müdigkeit verursacht. Ferritin (Eisenspeicher) ist oft aussagekräftiger als Serum-Eisen. Vitamin B12 und Vitamin D sollten gemessen werden, da Mängel weit verbreitet sind und Müdigkeit fördern. Schilddrüsenwerte (TSH, ggf. fT3/fT4) sind wichtig, da eine Unterfunktion (Hypothyreose) typische Müdigkeit verursacht. Entzündungsmarker wie CRP können auf chronische Entzündungen hinweisen. Nüchternblutzucker und HbA1c helfen, Diabetes oder Prädiabetes auszuschließen. Cortisol (morgens oder Tagesprofil) kann bei Nebennierenerschöpfung oder Stress relevant sein, aber die Evidenz für „Nebennierenmüdigkeit“ ist schwach. Auch Elektrolyte, Leber- und Nierenwerte können indirekt Müdigkeit erklären. Wichtig: Viele Müdigkeitsursachen (Schlafqualität, psychische Belastung, Bewegungsmangel) sind nicht durch Blutwerte erfassbar. Ein umfassender Check sollte immer ärztlich begleitet sein. Die Evidenz für einzelne Tests variiert: Eisen und TSH sind gut belegt, Vitamin D und B12 haben moderate Evidenz, Cortisolprofile sind oft unspezifisch. Kein Test ersetzt eine gründliche Anamnese.

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