welche nebenwirkungen hat l-thyroxin — welche Ernährung hilft?
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TIKKI Wissensantwort
L-Thyroxin (Levothyroxin) ist ein Schilddrüsenhormon, das bei Hypothyreose eingesetzt wird. Nebenwirkungen treten meist bei falscher Dosierung auf: Bei Überdosierung können Herzklopfen, Zittern, Schlaflosigkeit, Gewichtsverlust, Schwitzen und Nervosität auftreten. Bei Unterdosierung zeigen sich Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit und Verstopfung. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten (z. B. Eisen, Kalzium) sind möglich. Eine regelmäßige TSH-Kontrolle ist essenziell. Zur unterstützenden Ernährung: Selen (z. B. Paranüsse, Thunfisch) ist wichtig für die Umwandlung von T4 in das aktive T3. Zink und Eisen unterstützen die Schilddrüsenfunktion. Jod sollte nur bei nachgewiesenem Mangel supplementiert werden, da eine Überdosierung schädlich sein kann. Goitrogene Lebensmittel (rohes Kohlgemüse, Soja) können die Jodaufnahme hemmen, sind aber in gekochter Form und bei ausreichender Jodversorgung meist unbedenklich. Wichtig: Die Ernährung kann die Medikation nicht ersetzen. Jede Umstellung sollte mit dem Arzt besprochen werden. Evidenz: Nebenwirkungen sind gut belegt (human-strong), Ernährungshinweise basieren auf moderater Evidenz (human-moderate).
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