Häufige Fragen zu schlafstorungen bei wechseljahre
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TIKKI Wissensantwort
Schlafstörungen in den Wechseljahren sind häufig, aber ihre Ursachen sind komplex: Hitzewallungen, hormonelle Schwankungen (Östrogenabfall) und psychische Faktoren spielen zusammen. Ein Gentest auf ‚Schlafgene‘ oder ‚Wechseljahre‘ kann nur sehr kleine Effekte einzelner Varianten (z. B. im CLOCK- oder ESR1-Gen) zeigen – die Aussagekraft für den Einzelfall ist gering. Auch Mikrobiom-Tests für Schlafqualität sind nicht ausreichend validiert. Sinnvoller sind ärztliche Abklärungen (z. B. Schilddrüse, Eisenstatus, Schlafapnoe) und evidenzbasierte Maßnahmen wie kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie (CBT‑I) oder Hormonersatztherapie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung. Consumer-DNA-Tests können keine klinische Diagnose ersetzen. Hinweis: Melatonin-Präparate sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.
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