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Was steht hinter dem Thema ernahrung bei hashimoto?

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Was steht hinter dem Thema ernahrung bei hashimoto?

Bei Hashimoto-Thyreoiditis, einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, spielt die Ernährung eine unterstützende, aber nicht heilende Rolle. Gesicherte Evidenz gibt es für eine ausreichende Selenversorgung (z. B. Paranüsse, Selenpräparate), da Selen für die Umwandlung von T4 in das aktive T3 wichtig ist und die Autoimmunaktivität senken kann (RCTs, moderate Evidenz). Eine glutenfreie Diät wird oft empfohlen, ist aber nur bei gleichzeitig bestehender Zöliakie oder nachgewiesener Glutensensitivität wissenschaftlich belegt. Jod sollte nicht überdosiert werden, da es die Autoimmunreaktion verstärken kann. Entzündungshemmende Kost (Omega-3, wenig Zucker, viel Gemüse) kann allgemein das Immunsystem unterstützen. Viele Empfehlungen basieren jedoch auf Erfahrungswerten oder kleinen Studien. Wichtig: Ernährung ersetzt keine medikamentöse Therapie (L-Thyroxin). Individuelle Unverträglichkeiten und Blutwerte sollten ärztlich abgeklärt werden. Extreme Diäten oder Nahrungsergänzungsmittel ohne ärztliche Begleitung können schaden.

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