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Ist CRP Entzündung bei Wechseljahre sinnvoll?

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Ist CRP Entzündung bei Wechseljahre sinnvoll?

CRP (C-reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsmarker, der in der Leber produziert wird. In den Wechseljahren steigt CRP häufig leicht an – bedingt durch den Östrogenabfall, eine Zunahme des viszeralen Fettgewebes und eine leichte systemische Entzündungsreaktion. Ein erhöhter CRP-Wert (z. B. >2 mg/l) wird mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko assoziiert, was in der Postmenopause relevant ist. Die Evidenz für einen routinemäßigen CRP-Test allein aufgrund der Menopause ist jedoch moderat: CRP wird durch viele Faktoren beeinflusst (akute Infektionen, Rauchen, Adipositas, Medikamente), und ein einzelner Wert ohne klinischen Kontext ist wenig aussagekräftig. Sinnvoller ist die Bestimmung im Rahmen einer umfassenden Risikobewertung (z. B. SCORE2 oder Framingham). Caveat: CRP ist kein spezifischer Marker für Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen. Ein normaler CRP schließt eine Entzündung nicht aus, ein erhöhter Wert erfordert ärztliche Abklärung. Verlassen Sie sich nicht allein auf diesen Biomarker.

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