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Myths vs Facts: B12 und menopause

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Myths vs Facts: B12 und menopause

Mythen und Fakten zu B12 in den Wechseljahren: Ein häufiger Mythos besagt, dass die Menopause selbst einen B12-Mangel verursacht. Tatsächlich steigt das Risiko für einen Mangel mit zunehmendem Alter, vor allem durch eine nachlassende Magensäureproduktion (atrophische Gastritis), die die B12-Aufnahme aus der Nahrung beeinträchtigt. Die Wechseljahre sind jedoch nicht die direkte Ursache. Ein weiterer Mythos: B12-Präparate steigern die Energie bei allen Frauen in den Wechseljahren. Studien zeigen, dass B12 nur bei nachgewiesenem Mangel die Müdigkeit lindert; bei normalen Spiegeln bringt eine Supplementierung keinen messbaren Vorteil. Fakt ist: Ein B12-Mangel kann Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und depressive Verstimmungen verursachen – alles Beschwerden, die auch in den Wechseljahren auftreten. Daher ist eine Blutuntersuchung (Holotranscobalamin, Methylmalonsäure) sinnvoll, bevor man zu Nahrungsergänzungsmitteln greift. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 2,4 µg; bei Mangel werden höhere Dosen (100–1000 µg oral) eingesetzt. B12 ist wasserlöslich und gilt als sicher, auch in höheren Dosen. Evidenz: starke Humanstudien (RCTs, Metaanalysen).

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