Wie hängen Ferritin Eisenmangel und menopause zusammen?
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TIKKI Wissensantwort
Die Menopause führt durch das Ausbleiben der Menstruation zu einem natürlichen Stopp des monatlichen Eisenverlusts. Dadurch steigt bei vielen Frauen das Ferritin – der Eisenspeicher – im Blut an. Ein Eisenmangel ist in der Postmenopause seltener, aber nicht ausgeschlossen. Ursachen können dann eine unzureichende Zufuhr über die Nahrung, chronische Blutverluste (z. B. Magen-Darm) oder Resorptionsstörungen sein. Wichtig: Ferritin ist ein Akute-Phase-Protein; Entzündungen, Infekte oder Lebererkrankungen können den Wert erhöhen und einen tatsächlichen Mangel verschleiern. Daher sollte bei Verdacht auf Eisenmangel immer auch das C-reaktive Protein (CRP) bestimmt werden. Ein einzelner Laborwert ohne klinischen Kontext ist nicht ausreichend. Die Evidenz beruht auf physiologischem Grundwissen und klinischer Praxis, nicht auf spezifischen Studien aus dem gegebenen Kontext. Caveat: MyBody-X-Tests liefern keine Diagnose; bei auffälligen Werten ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.
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