Der TSH-Wert (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) wird von der Hirnanhangsdrüse produziert und reguliert die Schilddrüsenfunktion. Ein erhöhter TSH deutet meist auf eine Unterfunktion (Hypothyreose) hin, ein erniedrigter auf eine Überfunktion. Die Ernährung kann die Schilddrüse unterstützen, aber nicht den TSH-Wert allein normalisieren. Wichtige Nährstoffe sind Jod (z. B. Seefisch, Algen), Selen (Paranüsse, Eier), Zink (Fleisch, Hülsenfrüchte) und Eisen. Rohe Kohlgemüse (Kreuzblütler) können in großen Mengen die Jodaufnahme hemmen, sollten aber nicht pauschal gemieden werden. Eine spezifische „TSH-Diät“ gibt es nicht; bei manifester Hypothyreose ist Levothyroxin die Standardtherapie. MyBody-X-DNA-Tests messen keine Hormone und sind nicht diagnostisch. Bei auffälligen TSH-Werten ist ein Arztbesuch und eine Blutkontrolle (TSH, fT3, fT4) notwendig. Evidenz: human-moderate (Nährstoffwirkungen), aber keine starke Diät-Empfehlung.
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