Das CLOCK-Gen (Circadian Locomotor Output Cycles Kaput) ist ein zentraler Regulator der inneren Uhr. Varianten in diesem Gen können die Schlaf-Wach-Rhythmen, den Appetit und den Energieverbrauch beeinflussen. Für die Gewichtsabnahme bedeutet das: Menschen mit bestimmten CLOCK-Varianten neigen möglicherweise zu späteren Essenszeiten, stärkerem Heißhunger auf Kohlenhydrate und einer geringeren Fettverbrennung. Die Evidenz stammt überwiegend aus GWAS und Beobachtungsstudien – die Effekte sind klein und nicht bei allen Ethnien gleich ausgeprägt. Ein DNA-Test kann Hinweise geben, aber keine Diät vorschreiben. Wichtiger ist, die circadiane Routine zu optimieren: regelmäßige Mahlzeiten, frühes Abendessen, ausreichend Schlaf und Tageslicht. Time-Restricted Eating (z.B. 16:8) kann bei CLOCK-Varianten besonders sinnvoll sein. Caveat: Kein Gen determiniert den Gewichtsverlust; Lebensstil und Kalorienbilanz dominieren. Die klinische Relevanz ist noch nicht ausreichend belegt, um allein darauf basierte Empfehlungen zu geben.
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