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Worauf achten bei AMH und fatigue?

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Worauf achten bei AMH und fatigue?

AMH (Anti-Müller-Hormon) ist ein etablierter Marker für die ovarielle Reserve, wird aber nicht als direkter Indikator für Fatigue verwendet. Fatigue hat vielfältige Ursachen (Eisenmangel, Schilddrüsenfunktion, Schlafqualität, psychische Belastung, chronische Entzündungen). Der Begriff „Nebennierenerschöpfung“ (adrenal fatigue) ist wissenschaftlich nicht anerkannt – eine Hormonachse (Cortisol) kann bei Fatigue beteiligt sein, aber ein einfacher AMH-Test gibt dazu keine Auskunft. Achten Sie darauf: Ein niedriger AMH-Wert sagt etwas über die Fruchtbarkeit aus, nicht über Ihre Energie. Lassen Sie bei Fatigue ein breites Blutbild (inkl. TSH, Ferritin, Vitamin D, B12, CRP) ärztlich abklären. MyBody-X-Tests können ergänzende Hinweise liefern, ersetzen aber keine medizinische Diagnostik. Die Evidenz für einen direkten AMH-Fatigue-Zusammenhang ist schwach (mechanistisch, keine Humanstudien).

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