TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) wird von der Hypophyse ausgeschüttet und reguliert die Schilddrüsenfunktion. Die Hypothalamus-Hypophysen-Schilddrüsen-Achse (HPT) interagiert mit der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA), die zentral für die Stressantwort ist. Chronischer Stress kann über erhöhte Cortisolspiegel die TSH-Sekretion dämpfen, was zu einer niedrigen Schilddrüsenaktivität („euthyroid sick syndrome“) führen kann. Akuter Stress hingegen kann TSH kurzfristig ansteigen lassen. Die Evidenz basiert überwiegend auf humanen Beobachtungsstudien und tierexperimentellen Daten; es gibt keine starke kausale Evidenz aus randomisierten Studien. Ein einzelner TSH-Wert ist kein direkter Stressmarker – er sollte immer im Kontext von fT3, fT4, Cortisol und klinischen Symptomen interpretiert werden. MyBody-X bietet Hormontests an, die TSH messen, aber die Interpretation erfordert ärztliche Begleitung. Die vorliegenden Kontextquellen enthalten keine spezifischen Informationen zu TSH und Stress, daher bleibt die Aussage konservativ.
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