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Evidenz-Check: Insulin im Kontext von menopause

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Evidenz-Check: Insulin im Kontext von menopause

Die Wechseljahre gehen mit einem sinkenden Östrogenspiegel einher, was die Insulinsensitivität verringern und das Risiko für metabolisches Syndrom erhöhen kann. Studien zeigen, dass postmenopausale Frauen häufiger eine Insulinresistenz entwickeln, selbst bei normalem BMI. Ein reiner Insulinwert ohne Glukose oder HOMA-IR ist jedoch wenig aussagekräftig. Consumer-Tests, die nur Insulin messen, liefern daher keine verlässliche Diagnose. Die Evidenz basiert auf epidemiologischen und mechanistischen Studien, nicht auf randomisierten kontrollierten Studien zur Testnutzen. Klinisch sollte Insulin immer im Kontext von Nüchternglukose, HbA1c und ggf. oralem Glukosetoleranztest bewertet werden. Einzelfallinterpretationen aus Heimtests sind irreführend. Sicherheitshinweis: Ohne ärztliche Abklärung können falsch-normale Werte eine beginnende Insulinresistenz maskieren.

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