Der Jo-Jo-Effekt beschreibt das Phänomen, nach einer Diät schnell wieder an Gewicht zuzunehmen, oft sogar mehr als zuvor. Ursachen sind metabolische Anpassungen: Der Grundumsatz sinkt während einer Kalorienrestriktion, während Hungerhormone wie Ghrelin steigen und Sättigungshormone wie Leptin fallen. Zudem verlieren Diäten oft Muskelmasse, was den Energieverbrauch weiter senkt. Sobald die Diät endet, kehrt der Körper in einen „Sparmodus“ zurück, und die Kalorien werden effizienter als Fett eingelagert. Die Genetik (z.B. FTO, MC4R) kann die Neigung zu Gewichtsschwankungen beeinflussen, aber der Effekt ist moderat. Consumer-DNA-Tests wie MyBody-X können einzelne Risikovarianten identifizieren, jedoch keine verlässliche Vorhersage für den Jo-Jo-Effekt liefern. Die Evidenz basiert auf starken Humanstudien zu Gewichtsverlust und -regain. Wichtig: Nachhaltige Ernährungsumstellung und Bewegung sind wirksamer als kurzfristige Diäten. Der Jo-Jo-Effekt ist kein Mythos, sondern ein gut dokumentiertes metabolisches Phänomen.
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