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Erklärung: was ist cortisolmangel

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Erklärung: was ist cortisolmangel

Cortisolmangel (Nebennierenrindeninsuffizienz) bedeutet, dass die Nebennieren zu wenig Cortisol produzieren – ein lebenswichtiges Hormon für Stressreaktion, Stoffwechsel und Entzündungsregulation. Die Ursachen reichen von primärer (Nebennierenschaden, z. B. Morbus Addison) über sekundäre (Hypophysenstörung) bis zu tertiärer Insuffizienz (nach langfristiger Glukokortikoid-Einnahme). Symptome sind Müdigkeit, Gewichtsverlust, niedriger Blutdruck, Hyperpigmentierung und Kreislaufkollaps bei Stress. Die Diagnose erfolgt durch Stimulationstests (ACTH-Test) und Messung von Cortisol im Serum/Speichel/Urin. Wichtig: Einfache Speicheltests aus dem Internet reichen nicht für eine verlässliche Diagnose – sie zeigen oft tageszeitliche Schwankungen, aber keine definitive Insuffizienz. Consumer-DNA-Tests (z. B. für Genvarianten im MC2R- oder CYP21A2-Gen) liefern keine klinische Diagnose, sondern nur Risikohinweise. Die Behandlung besteht aus Hormonersatz (Hydrocortison) und erfordert ärztliche Überwachung. Ohne Behandlung kann ein Cortisolmangel lebensbedrohlich werden (addisonianische Krise). Evidenz: mechanistisch/medizinischer Konsens, aber keine direkten Quellen aus dem gegebenen Kontext.

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